Zwischen Tradition und sportlichem Wettkampf
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Am 25. und 26. April feierten wir unser traditionelles Schützenfest, das uns einmal mehr die lebendige Gemeinschaft in unserem Verein vor Augen führte.
Besonders der Sonntag verdeutlichte das große Interesse an unserer Veranstaltung: Am Nachmittag war unser Vereinsheim bis auf den letzten Platz gefüllt, sodass wir kurzfristig zusätzliche Tische im Außenbereich aufstellen mussten, um allen Gästen einen Platz zu bieten. Trotz dieser erfreulichen Resonanz blicken wir jedoch mit einer gewissen Skepsis auf die sportliche Beteiligung.
Mit insgesamt 34 Einzelschützen und nur 6 teilnehmenden Mannschaften mussten wir einen erneuten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr feststellen. Dieser Trend, der sich auch in der Bewirtschaftung bemerkbar machte, ist für uns ein klarer Auftrag, unser Format für die Zukunft zu überdenken und euch attraktiver vorzustellen.
Sportlich bot das Wochenende dennoch erstklassige Leistungen. In der Mannschaftswertung setzte sich das Team „WWL 1“ mit einem Gesamtergebnis von 153 Ringen gegen die Konkurrenz durch, gefolgt vom Verein für Deutsche Schäferhunde (Ortsgruppe Wiernsheim) mit 145 Ringen und dem „Team Blackout“ mit 136 Ringen. Den prestigeträchtigen Ehrenteller sicherte sich Manuel Leitner (WWL) mit einem hervorragenden 74-Teiler. Auf den weiteren Plätzen folgten Chris Weigmann (83-Teiler) und Jörg Weigmann (85-Teiler).
Auch in den Einzeldisziplinen gab es knappe Entscheidungen. Den Damenpokal gewann Johanna Knos vor Bianca Folk und Nina Wiese. In der Jugendwertung siegte Finn Schwarz mit 39 Ringen souverän vor Jan und Alexander Schippers, die beide 34 Ringe erzielten. Beim Preisschießen (ohne Glücksscheibe) lieferten sich die Schützen ein enges Rennen an der Spitze: Andreas Wiese triumphierte hier, Lukas Fischer und Chris Weigmann belegten die Plätze zwei und drei.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen für ihren Besuch und bei den vielen Helfern, die durch ihren Einsatz dieses Fest möglich gemacht haben. Während wir die geselligen Stunden genießen konnten, nehmen wir die Herausforderung der sinkenden Teilnehmerzahlen aktiv an, um die Zukunft unserer Schützentradition gemeinsam zu sichern.





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